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Isabella Hartmann

Isabella Hartmann mit Langhaardackel-Hündin Funny (Dienstname Mimi) begann im Herbst 2016 mit Einsätzen bei KIBELLO: „Klein – aber ein ganzer Therapiehund“ Lange hatten die Kinder um einen Hund gebettelt, bis wir uns vor drei Jahren wirklich entschlossen, die sechsköpfige Familie um einen Vierbeiner zu erweitern. Wir einigten uns auf einen Langhaardackel, denn die hatten das Familienleben schon in unserer Kindheit bereichert und sind klein, lustig und unkompliziert. Mit zwölf Wochen holten wir den bayrischen Dackelwelpen ab, der von meiner jüngsten Tochter „Mimi“ getauft wurde und sich schnell in die Familie einlebte.

Der Name Mimi wurde bei KIBELLO als Dienstname beibehalten. Wenn über unsere Hündin gesprochen wird, verwenden wir Funny. Somit hört sie „Mimi“ nur, wenn darauf ein Hörzeichen folgt und bleibt damit aufmerksam. Im ersten Junghundekurs erwies sich unsere Funny als folgsam und gelehrig und zeigte auch große Freude am Kontakt zu Kindern. Bei der Ausbildung zum Therapiehund bei Humanis et Canis war sie meist die Kleinste neben den Labrador- und Golden Retrievern, Border Collies und Mischlingshunden, die alle lernten nebeneinander zu arbeiten und sich zu respektieren. Und was die Großen so vorlegten, konnte Funny auf ihre Art auch bewerkstelligen. Fertig ausgebildet besuchen wir seit September 2016 jede Woche die jungen Patienten der Tagesklinik der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Christian Doppler Klinik. Jeden Freitag beschäftigen sich zwei bis drei KIBELLO-Teams mit den Kindern und Jugendlichen im weitläufigen Park der CDK, kleine Gehorsamsübungen werden in die Spaziergänge eingebaut, wofür die Hunde mit Hundekeksen und Streicheleinheiten belohnt werden. Bereitwillig zeigt Funny dabei ihre individuellen Kunststücke, sucht versteckte Hundekekse oder gibt die Pfote.

Besonders gerne macht sie die Rolle, tanzt auf den Hinterbeinen um eine Belohnung oder läuft einen von den Kindern gelegten Hundekeks-Parcours unter den Parkbänken. Manchen Kindern macht es Spaß hier auch neue Ideen umzusetzen, andere bevorzugen einen gemütlichen Spaziergang. Auch in Schule und Kindergarten war Funny schon im Einsatz und konnte durch ihr sanftes lustiges Wesen und die handliche Größe schnell das Zutrauen der Kinder gewinnen.

Da unsere Familie ehrenamtlich bei den Maltesern engagiert ist, darf Funny oft dort mit dabei sein, wo sie einen richtigen Fanclub hat. So sitzt sie bei Rollstuhlfahrern geduldig am Schoß und bringt viele zum Schmunzeln. Dazwischen genießt sie ihr Leben als Familienhund, immer darauf bedacht genügend Streicheleinheiten zu bekommen und ihrem Lieblingshobby nachzugehen – unseren Garten katzenfrei zu halten.

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